shares.domain.tld Domänen-Controller und Mails sind bereits in eigenen Servern, womit ein Großteil der kritischen IT-Infrastruktur einfach zu sichern ist. Wir spalten schon aus Hardware-Gründen den Datei-Server ab, denn hier macht es Sinn Ausfallsicherheit mit mehreren Festplatten, RAID oder gar mehreren Servern unter demselben DNS-Namen anzubieten (ja das geht, nennt sich "Load Balancing with NFS and Round-Robin DNS").
Für eine 🖥️ Workstation und für den 🏘️ NFS-Server der 🏡 Heim-Verzeichnisse bereitsstellt sollten Sie Unix-Konten von 🌳 LDAP holen können. Das fügt dynamisch zu /etc/passwd (Nutzerkonten), /etc/shadow (Passwörter) und /etc/group (Gruppen) ihre Konten von 🌳 LDAP hinzu und ermöglich so zentralen Login und den Bau von ThinClients.
Brauchen Sie nicht? Brauchen Sie. Für einen kleinen 100€-NUC am Fernseher hat es bereits ultra Vorteile wenn man sich einfach als Mitbewohner einloggen kann und den gleichen Desktop vorfindet.
Für 🖥️ Workstations die per Kabel am Netzwerk hängen ist die Zeitverzögerung so minimal, dass ich nichtmal mehr SSDs verbaue. Einen PC ohne Festplatte über Netzwerk ein schmales ThinClient-OS booten lassen und das Heimverzeichnis einbinden senkt die Kosten für neue Geräte um 30%. Zudem sparen Sie sich jede Gedanken über lokale Backups.
Für 💻 Laptops unterwegs sind die Vorteile nochmal größer, denn Sie brauchen nie wieder Programmeinstellungen für Browser, etc. zu synchronisieren. Chrome und Firefox lassen recht einfach ein Umbiegen des Caches nach /tmp zu was die Reaktionsgeschwindigkeit deutlich erhöht.
Mittlerweile laufen auch 🤖 Androiden stabil - eine Einbindung ist per WebDAV unter Android systemweit möglich.
Clienten erhalten aufgrund der Komplexität einen eigenen Blog-Eintrag, hier kümmern wir uns nur um das Bereitstellen per nas.domain.tld, denn wir schliessen
root@shares:~# apt install nfs-server
Heim-Verzeichnisse landen in /src/rhome
root@shares:/# mkdir /srv/rhome