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Blind und maximal effizient entscheiden mit Prinzipien des radikalen Solipsismus

Der radikale Solipsismus beschreibt das Problem, dass Sie als Mensch nicht wissen können, ob die wahrnehmbare Welt und darin z.B. andere Menschen existieren oder nur Teil Ihrer Einbildung sind.

Das Problem ist philosophisch nicht zu beantworten, aber ein Umweg über eine Perspektive ausserhalb der Fragestellung ermöglich meines Erachtens nach eine Lösung. Denn, wie in guter Systemarchitektur, steckt die Lösung in der Kenntnis darüber, was Sie nicht wissen können und daher mit korrekter Lösung nicht wissen müssen. Für mich bedeutet das auch keine Bewertung, ob damit ein radikaler Freiheitsbegriff einhergeht, denn wie ich zeigen möchte ist dieser letztlich schädlich für einen selbst.

Man kann - in aller Kürze - zwar nicht beweisen, dass es andere Ichs als das eigene gibt, aber man kann beweisen, dass für die optimale Darstellung einer beliebig komplexen Welt nur die 4. Dimension in Frage kommt und in dieser zwangsweise immer die Sicht eines Körpers mit Biografie das optimale Betrachtungswerkzeug ist. Ob die Welt nur in meinem Kopf existiert oder ich in der Welt hat in optimierter Darstellung immer das gleiche Erleben zur Folge - es wird immer der Blickwinkel eines 4D-Wesens wie dem Mensch sein.

Auch wenn Sie meine Ansichten nicht ernst nehmen müssen (und wie auch in der Schlussfolgerung begründet nicht allzu ernst nehmen sollten) dient mir dieser Ansatz dazu Lösungen zu bauen die Ihnen mehrere Vorteile bieten: Eine Lösung ist immer für mich oder meinen Anwendungsfall und viele andere und deren Anwendungsfälle nutzbar und sowohl im Code, der IT-Infrastruktur darum als auch als Dokument vielfältig anschaulich erklärt - die Perspektive auf das System selbst ist daher nicht so wichtig, ich dreh Ihnen das Konstrukt immer so, dass Sie damit was anfangen können.

Weiterhin wird weggekürzt wo man Dinge nicht wissen kann und mit Einigung auf sichere, mathematisch überprüfbare, Algorithmen, ob nun Verschlüsselung oder funktionale Programmierung nicht wissen muss.

Zu guter letzt ist weniger entscheidend wie Sie die Dinge in der IT aktuell sehen, es ist nur wichtig sich darauf zu einigen wo Sie hinwollen und wann und wie schnell Sie da ankommen möchten - dann bringe ich Sie da gern hin! Wenn Sie dieser Weg von oder über winzigweiche Äpfel führt, dann ist das halt so. Wenn Ihnen langweilig ist können Sie gern mit mir über Einzelheiten diskutieren, aber Sie müssen nicht!

Verständnis-Voraussetzungen

Sie sollten Platons Höhlengleichnis kennen, platonische Grundkörper in 3 und 4 Dimensionen und etwas von Kategorientheorie gehört haben.

Fragestellung in Bezug auf platonische Grundkörper in der 4. Dimension und unsere Wahrnehmung der Welt in 3 Dimensionen

Die Frage zur Wahrnehmung der Welt lässt sich mathematisch lösen: In der 4. Dimension haben Sie 6 platonische Grundkörper. In der 3. (die sie sehen), sind es nur 5. In der 2. unendlich viele, in der 1. keine und ab der 5. sind es immer 3.

Daher macht eine Darstellung beliebiger Objekte/Entitäten in beliebigem Bezug zueinander in der 4. Dimension am meisten Sinn, also bewegte Körper. Nun sind Sie als Mensch zwar ein 3D-Körper, aber mit Biografie, denn als 3-dimensionales Wesen hätten Sie keine erlebare Biografie und keine Möglichkeit die Welt zu erfahren. Für die Abstraktion der Gegenwart auf 3 Raumdimensionen genügen hingegen 2x 2D-Augen und sich merken was gestern war und abschätzen was morgen wird muss man nicht immer haben.

Es gibt übrigens eine höhere Krebsart die 3D-Augen hat und ich frage mich manchmal, ob wir diese Krebse zwar als bewegte Körper wahrnehmen, es eigentlich aber 5D-Wesen sind die als ganze Spezies eine Persönlichkeit sind und Ihre Leben von Geburt bis Tod gleichzeitig erfahren. Wer weiß. Ich fände das nicht zwingend effizienter, denn diesen Krebsen (oder diesem 5D-Krebs) wäre wahrscheinlich todlangweilig. So gesehen sind 5D-Wesen die wir als Mantis-Shrimps sehen evolutionär noch nicht so weit wir wir, denn die dürfen sich auch nicht immer mal umentscheiden ob sie jetzt alleine sein wollen oder in Gesellschaft.

Wir können uns also evtl. darauf einigen, dass die schönste Darstellung der Welt, wie komplex Sie auch sein mag, in 4 Dimensionen am meisten Formen ermöglicht und wir daher bereits in der optimalen Präsentation leben. In wievielen höherdimensionalen Schichten Platons Träger sich gegenseitig projizieren bevor wir ein paar optimierte 4D-Schatten dargeboten bekommen ist dann eine Frage der kommunizierbaren Konzepte über die man zum Zeitvertreib diskutieren kann - aber nicht mehr der (empirischen) Anschauung, denn diese ist so schon perfekt.

Eine von mir erstellte IT-Systemarchitektur werden Sie daher immer auch als bewegte Körper in der Realität erfahren. Gute IT-Systeme haben grundlegende Auswirkungen auf Ihr Leben und Ihre Umwelt und eine Migration oder Entwicklung bedingt häufig Seiteneffekte die die Umgebung erst umformen müssen bevor man weitere Schritte unternehmen kann. Wieviele Dimensionen die Struktur im Code dahinter hat oder welche Systeme interagieren müssen Sie nicht wissen und ich langweile Sie mit Details auch nur auf Nachfrage.

Fragestellung in Bezug auf beliebig vernetzte Gruppen / Identitäten

Sind wir als 4D Wesen (Körper und Biografie) dennoch Teil von variablen Gruppen (daher 5. Dimension) kann man diese Gruppen als 5D-Wesen betrachten ohne allzusehr von Platons Höhlenausgang geblendet zu werden (In Chemnitz kann man sogar eine Treppenstufe auf dem Weg rauf oder wieder runter überspringen). So hat man noch genug Hirn frei um sich zu überlegen, ob sich diese in der besten Darstellung nicht als Menschen oder andere 4D-Wesen abbilden würden. Eine Gruppe können Sie nur im Kopf abstrahieren, aber ein Lebewesen ist immer Teil einer oder mehrerer Gruppen. Es wäre also ineffizient die Gruppe als 5D-Wesen in der Realität betrachten zu können, denn hätte jeder Teilnehmer dasselbe Bild von ihr käme seine eigene Biografie nicht mehr als färbender Zusatzsinn hinzu. Und, wie ich im Schlußteil nochmal versuche darzulegen, wäre es auch weniger schön, denn über einen 5D-Körper in der Welt, den jeder gleich sehen muss, können Sie nicht mehr diskutieren! Und das wäre langweilig.

Ich hoffe ich konnte damit darlegen, dass eine Aufteilung von Konzepten ab der 5. Dimension nur aufgeteilt in mehrere 4-dimensionale Entitäten Sinn machen kann. Und nur diese können immer einen anderen Blickpunkt auf das Konzept einnehmen - beides bedingt sich gegenseitig.

Schlußfolgerung

Ich schliesse aus der so zwingenden Unmöglichkeit einer über 2 4D-Wesen gleichbleibenden Betrachtung, dass man sein Handeln nicht an der Frage des radikalen Solipsismus ausrichten muss, denn er ermöglicht nicht nur die Wahl zwischen der Entscheidung, dass die anderen Menschen als bewusste Wesen ausserhalb meiner Wahrnehmung existieren oder nicht. Für die Entscheidungsfindung der eigenen Persönlichkeit genügt und ist effizienter nach Handlungen zu sortieren, die sowohl mir, als auch verschiedenen Gruppen und der gesamten Lebensgemeinschaft nützen, denn nur so habe ich maximal viele Teilnehmer optimiert und damit zwangsweise alle dahinter liegenden Konzepte. Welche Handlungen davon am effizientesten sind kann man so ausrechnen und sich Fragen nach Selbstoptimierung vs. Altruismus schenken, denn diese Perspektive aus gleichzeitig innen und aussen skaliert immer für die Umwelt, als auch für die eigene Person maximal.

Betrachtet man unabhängig der Auffassung über Konstrukte wie die eigene Persönlichkeit oder intersubjektive Entitäten wie Gruppen das Problem aus Sicht der Kategorientheorie sind beides vernetzte Objekte (Klassen) die denselben Grundprinzipien folgen: Immer weiter erhöhte Komplexität (Entwicklung) bei gleichbleibender Stabilität (Konsolidierung). Das gilt für alle höherdimensionalen Konzepte genauso wie für 3D-Konstrukte oder Ihren Körper + Biografie.

So kann eine Handlungsempfehlung auch abdecken Teilnehmer oder sich selbst je nach Kontext mal zu dämpfen und vermeidet starre Vorurteile. Grundsätzlich unlösbar erscheint mir das Problem des radikalen Solipsismus so eigentlich nicht, denn wüsste ich eine definitive Antwort wäre die Welt nicht mehr in der 4. Dimension wahrnehmbar und daher nicht so optimal. Ich denke dort wird verwechselt, dass die eigene Wahrnehmung der Welt greifbarer wäre als die Definition davon, was eine intersubjetive Entität wie eine Gruppe oder ein Konzept überhaupt ist und erst die Kategorientheorie hat um 1950 allgemeiner definiert welche Gemeinsamkeiten Entitäten beliebiger Dimensionen haben und lässt die Darstellung selbst aussen vor.

Sie selbst werden von einem Konzept, einer Gruppe und (garantiert und insbesondere) von sich ein ganz anderes Bild haben als ein anderer Mensch. Und hätten Sie das exakt selbe Bild wie der andere Mensch würden Sie nicht in der schönsten Dimension (der 4.) leben, es wäre also nicht effizient immer einer Meinung zu sein ;)

Für einen Würfel brauchen Sie 6 Seiten die zwar ähnliche Form haben, aber eben nicht gleich sind, sonst hätten Sie immernoch nur ein Quadrat. Und so ist das mit allen Konzepten über uns 4D-Lebewesen auch, Sie können nicht existieren wenn wir alle gleich sind und doch können Sie sich in der Welt nur effizient in der 4. Dimension zeigen.

Ob Sie das lesen, gut finden oder verstehen ist mir daher egal, aber ich denke es teilt Ihnen meine Einstellung zu guter IT-Systemarchitektur trotz Basis Zero-Trust und Zero-Meinungsgleichheit mit. Denn nur diese manchmal pessimistisch wirkende Anschauung bietet genau die notwendigen Grundlagen für ruhigen Schlaf und ein friedliches Miteinander.

Praktischer Nebennutzen: Wenn Ihnen mal wieder jemand erklären will, dass Sie kein Ego haben, aber für diese Weisheit gern an Ihre Brieftasche möchte können Sie ihm entgegnen, dass das nicht stimmen kann, denn wenn Sie kein Ego-Konstrukt aufrecht erhalten gäbe es auch keine erfahrbare Welt. Das wird Ihn eine Weile beschäftigen und schont damit nicht nur Sie, sondern auch ihre Mitmenschen.

Bleiben Sie daher entspannt und so wie sie sind - es wäre, quasi mathematisch beweisbar, ohne Meinungsverschiedenheiten nicht so schön. 🎄

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